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| ECO 8, 16 und Lite Alles rund um den ECO 8, 16 und den Lite |
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#1
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Hi Leute,
ich habe zwar im Moment absolut wenig Zeit, aber um mir am Freitag im Zug die Zeit zu vertreiben, habe ich mir die "elektro Modell 3/2004" geholt. Dort ist sehr eindrucksvoll der Eigenbau einer FW Ta 154 und einer Me 309 beschrieben und ich denke mittlerweile, das Verfahren lässt sich perfekt auf einen Hubschrauberrumpf übertragen. Mein bisheriges Problem war, daß sich der Rumpf verzogen hat, wenn ich versucht habe, die Rumpfgurte mit den Spanten zu verkleben. Eine Form war so nicht rein zu bringen. In dem Heft sind die anders vorgegangen und haben Rumpf-Halbschalen gebaut, also die Spanten einfach halbiert. Das geniale daran, für die Spanten wurden negativ-Formen in Sperrholz gesägt. Dort wurden 4 Lagen gewässerte Balsaleisten mit 1,5mm Dicke und 5mm Breite eingelegt und untereinander verklebt. Das ist super einfach und man kann in der gleichen Form sowohl den Spant für links und rechts machen, sofern der Rumpf symetrisch ist. Schnell geht's auch (Sekundenkleber) und leicht wird es sowieso ! Als nächstes werden dann ein oberer und unterer Längsgurt flach auf dem Bauplan fixiert und die Spanten einfach an den richtigen Stellen aufgeklebt (Sekundenkleber !) Die Spanten bekommen dann entweder noch ein paar Längsgurte zur Stabilisierung oder werden direkt mit 2mm bis 3mm Balsaholz beplankt. Wenn die Rumpfhalbschalen fertig sind, werden die einfach gegeneinander verklebt, verschliffen und anschliessend noch mit 25g/m2 Glasgewebe überzogen. Man kann natürlich auch Papier nehmen, das wird dann noch leichter aber auch empfindlicher. Nach allem was ich bisher finden konnte, ist so ein Rumpf leichter als wenn er in Voll-GFK aufgebaut wird. Das Beste daran, man muss so gut wie gar nicht sägen ... und die Negativ-Form zum biegen und kleben der Spanten würde ich erstmal in Depron schneiden. Solange sich das nicht verzieht, müsste das genauso gut funktionieren. Was für einen Flugzeugrumpf funktioniert, müsste für den Eco8 erst recht gehen. Laut Artikel hat die Ta 154 eine Spannweite von 2m ,der Rumpf ist 1,5 m lang. Das Rohbaugewicht beider Rumpfhälften zusammen lag bei nur 125g (3mm Balsabeplankung) ! Der Hind Rumpf ist etwas höher als so ein Flieger, dafür muss er nicht tragen und 2mm Balsa sollte eigentlich ausreichen. Ich denke mal, ich werde mich jetzt über den Winter mal in diese Richtung bewegen, das scheint recht vielversprechend zu sein. Eventuell wird's auch eine Mischung aus Depron und Balsa .. mal sehen. Wollte Euch nur mal was Verfahren näher bringen, weil ich das so gut bebildert wie in der Zeitschrift noch nicht gesehen habe. Im Internet habe ich dazu leider auch nicht viel finden können. Gruß, Ralf |
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#2
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[ QUOTE ]
Nach allem was ich bisher finden konnte, ist so ein Rumpf leichter als wenn er in Voll-GFK aufgebaut wird. [/ QUOTE ] das bezweifel ich. will aber hier keine diskussion pro und contra GFK anzetteln oder die styrobastler bekehren. micha |
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#3
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</font><blockquote><font class="small">In Antwort auf:</font><hr />
2mm Balsa sollte eigentlich ausreichen [/ QUOTE ] Wenn du da drüber noch ein 25g Glasgewebe laminierst, dann ist das mehr als genug. Würde daher auf 1,5mm oder 1mm gehen. Du wolltest ja das Fahrwerk an der Mechanik festmachen, oder? |
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#4
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@Richard,
Ich denke über eine Mischung nach, also einen 3-geteilten Rumpf. Die Front und das Heck in Halbschalenbauweise, das Mittelteil als Kastenrumpf aus beidseitig mit 0,5mm CFK beklebten 2mm Balsa Platten. Der Kasten bildet die Akku- / Mechanik- und Fahrwerksaufnahme. Die Verkastung selbst bekommt Löcher zur Gewichtsersparnis, wäre aber insgesamt immer noch stabil genug die Mechanik und den Akku zu tragen. 1mm Balsa für die Beplankung zu nehmen habe ich auch schon überlegt, ich will mir das einfach im Laden nochmal ansehen. Das Seitenruder kann man so überigens direkt mit einbauen, jedenfalls eine Hälfte davon. Die andere wird als Abdeckung ausgelegt und kann abgenommen werden. Ich denke mal, mit der Bauart dürfte sich ein besseres Ergebnis erreichen lassen, als komplett in Depron zu bauen, Balsa ist beim Beplanken einfach flexibler und die Spanten sind dünner (sonst gibt's im Heckbereich u.U. Platzprobleme) |
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#5
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Hallo Sycorax,
ich war schon lange nicht mehr hier im Forum (leider [img]/ubbthreads/images/graemlins/frown.gif[/img]) weil ich durch mein Maschinenbaustudium auch ganz arg zeitlich begrenzt bin... Deine neue Idee (Recherche) klingt durchaus brauchbar- ich habe einmal mit einem Freund einen 2m Segler in Spantenbauweise nach eigenen Vorstellungen gebaut- und kann dir nur den Hinweis geben: Nimm min. 2mm starkes Balsa- darunter kannst du das nicht gut genug bearbeiten- wenn du nachher den Rumpf "drüberlaminierst" solltest du 49g Gewebe und extrem wenig 40 min Epoxy nehmen. Danach kannst du vielleicht die eine oder andere Spante innen wieder herausbrechen- so kann man vernünftig arbeiten- und die Steifigkeit und das Gewicht später noch in gewissen Grenzen beeinflussen. Ich werd mich wohl erst wieder in den Wintersemesterferien mit meiner Hind auseinandersetzen- bis dahin viel Erfolg! Viele Grüße Markus |
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#6
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Danke für den Hinweis, ich werde Samstag mal in den Laden fahren und mir die verschiedenen Balsa-Stärken ansehen. Im Moment sitze ich in Bern in der Schweiz und bin etwas eingeschränkt [img]/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif[/img] Spanten heraus brechen wollte ich eigentlich nicht. Ich habe auch nochmal darüber nachgedacht, warum die Spanten in eine Form biegen, statt sie auszuschneiden. Dabei ist mir gerade aufgefallen, dass bei den gebogenen Spanten die Fasern alle umlaufen und unverletzt sind. Schneidet man die dagegen aus, hat man immer ein bruchgefährdete Stelle. Durch das verkleben mit Sekundenkleber werden die super stabil und leicht ist's sowieso .. und die Spanten können dünner sein, als wenn man sie aussägt. Ich werde das mal ausprobieren und schauen, ob ich am Heckausleger vielleicht sogar nur mit 2 oder 3 Lagen 1,5mm Balsa für die Spantenherstellung hinkomme. Für die Beplankung ist dann wahrscheinlich das 2mm Balsa wirklich sinnvoller, aber ich schau einfach mal. 1mm finde ich auch zu dünne und wabbelig, das soll ja halten und nicht sofort auseinander fallen. Was das laminieren angeht, weiß ich noch nicht genau was ich nehme. Am liebsten würde ich nur ganz wenig Harz verwenden und den irgendwie tief in das Gewebe pressen bevor ich das auf den Rumpf aufziehe. Naja .. ich schaue mal, was ich so hinbekomme.
Gruß, Ralf |
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#7
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Hallo Ralf!
Genau, schau mal was sich machen lässt. Nichts geht über eigene Erfahrungen und die Freude fertigungstechnisch eine Lösung für eine Aufgabe gefunden zu haben. Warum willst du die Beplankung so dick machen (2mm)? Die sind dann doch recht unhandlich und ein bischen was wiegt auch Balsa (mal von den Kosten abgesehen). Wenn du deine Abwicklung aus Rhino 3D nutzen willst- kann ich dir 1mm Balsa nur empfehlen- das kannst du problemlos mit einem scharfen Cuttermesser in einem Zug ausschneiden- dazu nimmst du ein Baubrett, wo du das 1mm Material mit Pinnadeln o.ä. feststeckst und dann legst du direkt den Ausdruck drauf- den schneidest du nicht vorher aus- sondern schneidest gleich auf den Linien entlang- so sparst du dir einige Arbeit. Wenn du ganz gewissenhaft arbeitest kannst du gleich aufs Sollmaß gehen und brauchst gar nicht mehr nacharbeiten sondern kannst die Beplankung gleich auf die Spanten bringen. Apropos Spanten, wolltest du nicht mal eine pdf mit den Spanten aus Rhino auf deine Page stellen? Das fänd ich echt dufte- dann könnt ich auch mal so ein bischen rumschnippeln nach der Uni. -so auch zwecks Erfahrungsaustausch. Viele Grüße Markus |
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#8
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Ich hab's noch nicht in den Lade geschafft. Aber soweit ich mich erinnere, war 1mm Balsa etwas wabbelig. Und bei einer leicht sphärischen Rumpfform, muss ich in Streifen beplanken. Das sind ja nicht nur gerade Stücke. Naja .. mal sehen .. erstmal muss ich nochmal ein bisschen am Rumpf konstruieren und schauen wie ich das Innenleben gestalte, damit es trägt. Wie gesagt, die Mitte soll ein Kastenrumpf werden, vorne und hinten Halbschalen, eben Ober und Unterseite getrennt. Hatte ich die Spanten nicht schon auf der Page abgelegt ???? Hmm .. ich muss gleich mal gucken ..
Und Speedy's EC135 muss ich auch noch konvertieren ... |
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#9
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</font><blockquote><font class="small">In Antwort auf:</font><hr />
Und bei einer leicht sphärischen Rumpfform, muss ich in Streifen beplanken [/ QUOTE ] .... und genau das liefert dir die Stabilität. Eine ebene Platte wird immer viel wabbeliger sein als z.B. eine sphärisch gekrümmter Körper. Wenn du aber die Rundungen des Rumpfs nach dem Rohbau auch noch ordentlich verschleifen möchtest, dann sind 1,5 mm wahrscheinlich besser. Fazit: je gekrümmter eine Fläche ist, desto dünner kannst du beplanken. Bin schon gespannt auf deine ersten Bauschritte. [img]/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif[/img] |
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#10
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An das verschleifen habe ich heute auch gedacht, da geht schnell 0,5 mm bis 1 mm (an den Stoßkanten) Material runter. Wenn ich's endlich in den Laden schaffe, schaue ich mal was der noch an Material da hat. So eine Hind ist groß .. aber der Winter wird lang. [img]/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif[/img] Wegen den Bauberichten .. ich bin ja immer noch dabei meine Webseite umzustellen. Werde wohl Mambo als CMS einsetzen .. dann gibt's auch Bauberichte.
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